Vita & Lebenslauf


Dr. Josef Duregger: Lebenslauf (Kurzfasssung)

1949 in Prettau geboren, studiert Duregger Moderne Sprachen in Padua und unterrichtet 15 Jahre lang Lit. Fächer an der Mittelschule Dr. Josef Röd in Bruneck. In dieser Zeit widmet er sich vor allem der Integration von Schülern/innen mit besonderen Bedürfnissen und beschäftigt sich intensiv mit der Reformpädagogik. Er gründet die Gemeinschaft für Ganzheitliches Leben und Lernen und veranstaltet mit diesem Verein mehrere Jahre hindurch nachhaltige Pädagogische Wochen im Pustertal.

Von 1992 bis 2004 leitet Duregger als Direktor und Schulführungskraft mehrere Mittelschulen und Schulsprengel des Landes und setzt - unter Ausschöpfung der mit Gesetz eingeführten Schulautonomie - Zeichen in der innovativen pädagogischen Schulführung.

Von 2004 bis 2010 erhält Duregger einen Inspektionsauftrag am deutschen Schulamt zur Betreuung des sprachlich expressiven Bereichs. Als Spracheninspektor entwickelt er landesweite Projekte zur Förderung der Muttersprache (er holt die Ausstellung Herzliche Grüße des Goethe-Instittutes nach Südtirol), gründet den Zweig Bozen der Gesellschaft für deutsche Sprache,  koordiniert die Einführung von Englisch in der Grundschule, leitet die Entwicklung der neuen Rahmenrichtlinien im Sprachbereich für alle Schulstufen und zeichnet mitverantwortlich für die Entwicklung des Südtiroler Sprachenportfolios und für die Richtlinien des Instrumentalunterrichts in der Mittelschule. 2013 wird ihm für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Kulturarbeit und für seine Tätigkeit im Bildungsbereich die Tiroler Verdienstmadaille verliehen.

Neben der Herausgabe einer umfassenden Publikation zum Ahrntaler Dialekt (ein mehrjähriges Projekt) und verschiedener Beiträge für Gemeinschaftswerke (z.B. "Unser Pustertal" sowie "prettau - Bilder/Fakten/Geschichten"), beteiligt sich Duregger federführend an der Gründung des Arbeitskreises Kulturweg Gais und mehrere Jahre an den damit verbundenen kulturellen Akionen. 2011 publiziert er einen ersten Gedichtband, 2013 einen Bildband zur Jagd. In den folgenden Jahren folgen ein weiterer Gedichtband und ein Buch über den Vintschgau. Zurzeit arbeitet er an einem Kinder- bzw. Jugendbuch und an der Herausgabe eines historischen Dokumentes „Liebesgedichte in Kriegszeiten“.

 

Lebenslauf

 

  • 1949: In Prettau geboren; Besuch der Volksschule dort.
  • 1962: Besuch der Einheitsmittelschule in St. Johann
  • 1965: Besuch der Lehrerbildungsanstalt in Meran
  • 1971: Studium der Modernen Sprachen an der Universität in Padua
  • 1977-91: Lehrer für Literarische Fächer an einer Mittelschule in Bruneck
  • 1992-2003: Direktor bzw. Schulführungskraft an verschiedenen Mittelschulen bzw. Schulsprengeln in Südtirol
  • 2004-10: Inspektor für den sprachlich-expressiven Bereich am deutschen Schulamt in Bozen

 

 

Publikationen

 

  • 2009: Teldra Dialektpüich mit Gschichtlan van Toule (dazu CD-Tonaufnahme). In Zusammenarbeit mit Christina Antenhofer – Uni Innsbruck. RAETIA Verlag
  • 2011: wo mein herz nicht ist, kann meine heimat nicht sein. gedichte. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Karl Bachmann. provinz verlag
  • 2013: Dem Wild auf der Spur. Impressionen eines Jägers. Verlagsanstalt Athesia Bozen
  • 2016: verminte grenzen. gedichte. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Lois Anvidalfarei. provinz verlag
  • 2017: geheimnisvoller vinschgau. In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Heinrich Moriggl. provinz verlag

 

 

In Planung

 

  • 2021: Kinderbuch. In Zusammenarbeit mit einer Schulklasse der Mittelschule Ursulinen Bruneck
  • 2022: Herausgabe von „Liebesgedichte in Kriegszeiten“ von Franz Niederbacher